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Bericht zum zweiten Landesausschuss 8. - 10. November 2013 (Klausurtagung)


Vorwärts mit der Jungen GEW Sachsen! Bericht zum zweiten Landesausschuss 

 

Es geht voran in Sachsen. Am Wochenende vom 8. - 10 November wurde ein weiteres Stück Geschichte beim Aufbau der Jungen GEW Sachsen geschrieben. 

Das bisherige Sprecher*innenteam hatte zum Klausurwochenende geladen und alle Mitglieder dazu aufgefordert, die Junge GEW kennenzulernen und die eigenen Interessen und Bedürfnisse einzubringen. Dem Aufruf folgten über 30 junge Menschen aus allen Organisationsbereichen und so machten sich junge Erzieher*innen, Student*innen, Lehrer*innen im Vorbereitungsdienst, Hochschulmitarbeiter*innen und junge Lehrer*innen an die Arbeit die Zukunft der Jungen GEW Sachsen neu zu denken und zu gestalten. Bei dieser sehr heterogenen Gruppe war es besonders positiv, dass überwiegend junge Mitglieder aktiviert wurden, die bisher innerhalb der GEW nicht aktiv waren oder keine Mitgestaltungsmöglichkeiten in dieser für sich sahen.

In offenen Räumen wurde diskutiert, konzipiert und Weichen gestellt. Die Themen waren dabei vielfältig. Die Anwesenden diskutierten über Missstände im Bildungssystem Sachsens und stellten besondere Probleme für junge Menschen heraus. Unter dem Motto "Bildung gestalten und statt verwalten" wurden für eine zukünftige AGs Impulse gesetzt, die sich unter anderem mit den Zuständen an Schulen für junge Lehrer*innen im Vorbereitungsdienst oder den Herausforderungen zwischen Stadt und Land als Arbeitsort auseinandersetzen möchte. 

Es wurden verschiedene Initiativen vorgestellt und Kooperationsmöglichkeiten mit der Jungen GEW diskutiert und geplant. Weiterhin gab es eine kleinere Gruppe, die sich mit Arbeitsbedingungen an Hochschulen auseinandergesetzt hat. Viel Raum hat am Wochenende die Erstellung eigener Arbeitsrichtlinien eingenommen. Es wurde dabei intensiv und kontrovers diskutiert, welche Rahmenbedingungen sich die Junge GEW für die zukünftige Zusammenarbeit selbst geben möchte. Viele Ideen und mögliche Richtlinien wurden diskutiert und formuliert, aber noch ist es ein Stück Weg bis zum Ziel und immer noch können alle sich auf diesem Weg mit eigenen Vorstellungen einbringen und mitdiskutieren. Damit solche und andere Diskussionen weitergeführt werden können, wurde beschlossen, dass man in Zukunft mindestens zwei mal im Jahr zum Landesausschuss der Jungen GEW zusammenkommen möchte, so dass auch weiterhin jungen Menschen in der Gewerkschaft die Möglichkeit erhalten, diese mitzugestalten und voranzubringen.

Doch auch aus den anderen Arbeitsgruppen und Diskussionen entwickelten sich längerfristige Vorhaben, deren Umsetzung schon ganz konkret in Angriff genommen wurden. So fanden sich beispielsweise Leute für die Konstituierung einer Leipziger Ortsgruppe. Darüber hinaus gingen aus den offenen Räumen eine ganze Reihe von Veranstaltungen und Arbeitsgruppen für das kommende Jahr hervor. Beispielsweise soll es auch im nächsten Jahr wieder ein Zukunftsforum geben, um junge Leute für gewerkschaftliche Themen zu sensibilisieren oder verschiedene Workshops zu Themen wie Gewerkschaftsethik und Antipädagogik angeboten werden. 

Nachdem das letzte Sprecher*innenteam kommissarisch bis zu diesem Wochenende gewählt worden war und da es bisher keine konkreten Vorstellungen über die Zusammensetzung eines solchen Teams gab, wählten am Ende des gemeinsamen Wochenendes alle Anwesenden ein neues Team unter Berücksichtigung der bisher verfassten Arbeitsrichtlinien. Dave, Luise, Alberto und Vivien sollen nun die Aufgabe der Sprecher*innen für die nächsten zwei Jahre übernehmen. Das neue Team soll im Folgen kurz vorgestellt werden:

 

Luise Dulig (23) ist Masterstudentin und arbeitet darauf hin, einmal Grundschullehrerin zu werden.Sie ist seit zwei Jahren bei der GEW und engagierte sich bisher vor allem bei der Organisation und  Durchführung der Leipziger Zukunftsforen und in ihrer Funktion als Sprecherìn. Darüber hinaus engagiert sie sich im pädagogischen Rahmen, fährt beispielsweise ins Ferienlager mit den Falken Sachsen.

 

Alberto Rietig (31) ist Heilerziehungspfleger und Erzieher. Seit 2009 in der GEW und seit Frühjahr 2011 in der Jungen GEW aktiv. Er engagierte sich in verschiedenen Gruppen zum Thema  Erzieherinnen und deren Interessenvertretung. Für die GEW Dresden sitz er im Personalrat der Eigenbetriebs Kindertagesstätten. Weiterhin vertritt er die GEW Jugend in Verschiedenen Bündnissen wie „Dresden Nazifrei“.

 

David Jugel (26) studiert im letzten Mastersemester Lehramt für Gymnasien an der TU Dresden, wo er auch in der Studierendenvertretung aktiv ist. Er arbeitet seit 2010 zunächst in der AG Demokratische Lehrer*innebildung Sachens und dann auch in der Jungen GEW mit. Außerdem ist er Mitglied der Tarifkommission Schule, die derzeit die Tarifverhandlungen zur Altersteilzeit und das dazu gehörige Paket zum Generationenwechsel verhandelt. 

 

Vivien Musch (30) ist Erzieherin an einer Leipziger Grundschule im Hortbereich und seit 2011 Mitglied in der GEW, aktives Mitglied erst ganz frisch seit dem Landesausschuss in Görlitz. Sie hat einen 10jährigen Sohn und hat sich bisher in der Elternvetretung engagiert. Eines ihrer Vorhaben in der Jungen GEW ist es, einen Anlaufpunkt speziell für junge Erzieher_innen in Leipzig zu schaffen.

 

Neben der Wahl und vielen Inhalten erforschten die Teilnehmer*innen sowohl Görlitz als auch das polnische Gegenstück Zgorzelec oder saßen abends in gemütlicher Runde zusammen. Die offene Arbeitsweise und der schöne Tagungsort führten zu einer angenehmen Stimmung. Elektrisiert und motiviert fuhren die Teilnehmer*innen des Ausschusses Sonntag Nachmittag nach Hause – im Gepäck einen Katalog voller Vorhaben und Zielen. 

 

Der nächste Landesausschuss ist auch schon geplant. Es wird vom 4.- 6. April in der Schlossherberge Uebigau-Wahrenbrück gemeinsam mit der Jungen GEW Berlin stattfinden. Ziel soll unter anderem sein, die Junge GEW Brandenburg aufzubauen. Das neue Sprecher*innenteam freut sich auf alte und viele neue Gesichter zum 3. Landesausschuss der Jungen GEW.

 

Das alte und neue Sprecher*innenteam der Jungen GEW Sachsen

Vivien, Nico, Luise, Dave und Alberto

 

Das Protokoll des Wochenendes findet ihr hier.

 

 

Warum Gewerkschaft?


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