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Solidarität statt Ausgrenzung - Demo am 6.02.


 

13.00 Uhr - Kundgebung von Herz satt Hetze auf dem Theaterplatz
15.00 Uhr - Kundgebung der Junge GEW Dresden mit dem Motto: Zivilcourage und Solidarität - Bildungsgewerkschaft* gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit

 

Solidarität statt Ausgrenzung.
Europa statt Nationalismus.
Herz statt Hetze.
 
Am 6. Februar. In Dresden.
 
In ganz Europa erleben wir zur ein Wiederaufleben nationalistischer Abschottungsphantasien:
An der Grenze zu Serbien steht ein von Soldaten bewachter Zaun. Der Front National bestimmt maßgeblich das politische Geschehen in Frankreich. In Polen und Ungarn werden demokratische Grundrechte eingeschränkt.
Schengen steht plötzlich wieder zur Disposition. Überall wird Angst und Hass geschürt. Auch in Deutschland. Ein parteiübgreifender Überbietungswettbewerb um die schärsten Maßnahmen gegen geflüchtete Menschen ist in vollem Gange. Die Debatte wird von populistischen Scharfmacher*innen dominiert – in der Politik und auf der Straße.
 
 In mehreren Ländern existieren inzwischen Ableger der Pegida-Bewegung. Auch wenn diese außerhalb Dresdens oft nur Wenige auf die Straße bringen, will sich Pegida am 6. Februar in absolutem Größenwahn als internationale Bewegung inszenieren – mit Dresden als Zentrum. Der kleinste gemeinsame Nenner der europaweiten Auswüchse Pegidas ist eine aggressive Islamfeindlichkeit.
 
Während sich Pegida in Dresden von sämtlichen Parteien abgrenzt und von einer eigenen Parteigründung träumt, sehen sie in Lega Nord, Vlaams Belang, Fidesz, PiS, Front National & Co. natürliche Verbündete.
Parteien, die ganz im Sinne Pegidas agieren. Sie grenzen Geflüchtete aus und diffamieren eine ganze Religion. Sie sind Feinde Europas.
 
Die europäische Einigung und das friedliche Miteinander in Europa sind eine herausragende Leistung der letzten 70 Jahre. Viele große Europäer*innen haben dafür gekämpft. Wir können und werden nicht zulassen, dass unser Europa durch die Achse seiner Feinde zerstört wird. Nicht in Paris, nicht in Warschau, nicht in Budapest, nicht in Prag und erst recht nicht in Dresden.
 
Wir rufen dazu auf, am 6. Februar für unser Europa einzustehen. Für ein Europa, dass seine besten Traditionen verteidigt: Aufklärung, Religionsfreiheit, Offenheit und Solidarität.
 
Das Europa, das wir wollen, ist keine Festung, die sich abschottet. Unser Europa ist ein Bollwerk gegen Rassismus und Ausgrenzung, gegen den Geist von Vorgestern.
Unser Europa begegnet den Menschen mit einem freundlichen Gesicht, nicht mit einer hasserfüllten Fratze. Unser Europa ist ein Europa ohne Pegida.
 
Am 6. Februar: Für ein Europa der Solidarität statt der Ausgrenzung! Für ein Europa mit Herz statt Hetze.

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